Warum das Golgo-Plateau Ihre Zeit wert ist
Direkt über Baunei offenbart das Golgo-Plateau eine karge, uralte Seite Sardiniens. Basaltströme, Karst und lichter Wald treffen auf genutzte Weiden und nuraghische Geschichte. Baunei ist die natürliche Basis, um dieses Hochland zu erkunden, ein Tor zum Supramonte di Baunei, so Sardegna Turismo (offizielle Seite). Erwarten Sie eine ruhige ländliche Umgebung statt einer erbauten Attraktion: enge Straßen, umherziehendes Vieh und ein großer, offener Himmel. Bringen Sie Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk mit. Der Mobilfunkempfang kann lückenhaft sein.As Piscinas: Basaltbecken wie eingefroren in der Zeit
Lassen Sie sich vom Namen nicht täuschen. As Piscinas sind hier keine Resortpools und nicht die Dünen von Piscinas an der Westküste. Es handelt sich um flache Becken in uraltem Basalt, die das ganze Jahr über Wasser halten. Die natürlichen Formen wurden wahrscheinlich in nuraghischer Zeit verfeinert, möglicherweise für rituelle oder frühe metallurgische Zwecke. Die Umgebung ist beschaulich: alte Olivenbäume, frei umherstreifende Esel, das Klingen von Kuhglocken und, mit etwas Glück, Süßwasserschildkröten in einem nahen Teich. Die Wege sind kurz und leicht, aber der Untergrund ist uneben. Achten Sie auf Ihren Schritt auf dem Fels, besonders nach Regen. Bitte halten Sie respektvollen Abstand zu den Tieren und klettern Sie niemals auf die Steine um die Becken oder verschieben Sie sie.Su Sterru: der Abgrund von Golgo
Nur einen kurzen Spaziergang von As Piscinas entfernt stürzt Su Sterru fast senkrecht in den Kalkstein unter der Basaltdecke hinab. Er ist laut Atlas Obscura (Referenz) rund 270 Meter tief und zählt damit zu den tiefsten einschachtigen Dolinen Europas. Die Öffnung an der Oberfläche ist bescheiden, etwa 25 Meter im Durchmesser, doch der Hohlraum darunter weitet sich und wirkt gewaltig. Bleiben Sie deutlich hinter dem Geländer und halten Sie Kinder in der Nähe. Werfen Sie keine Steine oder Gegenstände in den Abgrund. Nur spezialisierte Höhlenforscherteams steigen hier hinab. Das beste Licht für Fotos gibt es früh oder spät am Tag, wenn der Rand weniger hart beleuchtet ist.Highlights in der Nähe, kombinierbar mit Golgo
- Gorropu-Schlucht – Eine der tiefsten Schluchten Europas mit steilen Wänden, die bis etwa 500 Meter aufsteigen, laut Sardegna Turismo (offizielle Seite). Es gibt mehrere Wanderrouten von moderat bis anspruchsvoll. Sommernachmittage sind auf dem Felsboden sehr heiß, starten Sie also früh.
- Cala Luna – Eine klassische sardische Bucht mit hellem Sand, Grotten und klarem Wasser. Sie ist per Boot von Cala Gonone oder zu Fuß über Wanderwege erreichbar, so Sardegna Turismo (offizielle Seite). Ruhige Vormittage sind am besten geeignet, wenn Sie schwimmen möchten.
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Anreise und Fortbewegung
Von Baunei führt eine asphaltierte Landstraße hinauf zum Golgo-Plateau. Fahren Sie langsam und seien Sie bereit, für Tiere auf der Straße anzuhalten. Parkflächen sind bei der kleinen Landkirche und entlang der Wege zu As Piscinas und Su Sterru ausgeschildert. Der Untergrund kann uneben sein; Autos mit geringer Bodenfreiheit kommen mit Vorsicht zurecht.Wie viel Zeit einplanen
Planen Sie 1,5 bis 2 Stunden für einen entspannten Rundgang um As Piscinas und Su Sterru ein, inklusive Fotostopps. Nehmen Sie sich mehr Zeit, wenn Sie ein Picknick machen oder einen kurzen Spaziergang über das Plateau unternehmen möchten. Kombinieren Sie Golgo mit einem halben Tag an der Cala Luna oder einer Wanderung in Gorropu für einen abwechslungsreichen ganzen Tag.Was Sie mitbringen sollten
- Festes Schuhwerk mit gutem Grip. Der Basalt und Kalkstein können rutschig sein.
- Wasser und Snacks. Die Einrichtungen sind begrenzt und saisonal.
- Sonnenhut und mehrere Schichten. Schatten ist rar und auf dem Plateau kann es windig sein.
- Ein Fernglas für Greifvögel und eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv.
Verantwortungsbewusster Besuch
- Bleiben Sie bei Su Sterru hinter den Absperrungen und beaufsichtigen Sie Kinder jederzeit.
- Füttern Sie keine Esel oder Rinder und geben Sie ihnen auf Wegen und Straßen Raum.
- Nehmen Sie allen Müll wieder mit. Halten Sie die Lautstärke rund um die Becken und die Kirche niedrig.
- Respektieren Sie archäologische Elemente. Verschieben Sie keine Steine und errichten Sie keine Steinhaufen.






