What happens on 16 January
Am Abend des 16. Januar feiern viele sardische Ortschaften Sant’Antonio Abate mit einem großen gemeinschaftlichen Feuer, dem sogenannten su fogadoni. Die Nachbarn haben in den Tagen zuvor Holz (sa linna) gesammelt und es auf einem zentralen Platz aufgeschichtet, oft in der Nähe der Pfarrkirche. In der Abenddämmerung segnet der Priester das Holz mit Weihwasser (s’abba santa), und das Feuer wird vor der versammelten Gemeinschaft entzündet 🔥. Das Feuer ist sowohl praktisch als auch symbolisch. Es wärmt eine Winternacht, steht aber auch für Schutz, Erneuerung und die Hoffnung auf ein gesünderes Jahr. Wenn die Flammen zu glühender Glut (sa braxa) herabsinken, springen manche Menschen darüber, allein oder zu zweit (a paris), als einfaches Ritual für Glück.How the ritual unfolds
- Tage zuvor: Die Bewohner sammeln Holz und schichten es an einem sicheren, zentralen Ort auf.
- Abend des 16. Januar: Es gibt eine kurze Segnung, dann wird das Feuer entzündet.
- Während des Abends: Der Platz füllt sich mit Gesprächen, Liedern und zwanglosen Trinksprüchen. Besucher sind willkommen, sich zusammen mit den Einheimischen um das Feuer zu stellen.
- Wenn das Feuer niedriger brennt: Manche Menschen springen über die Glut, oft nachdem sich am sichersten Rand eine kleine, informelle Warteschlange gebildet hat.
- Spät in der Nacht: Die Versammlung klingt aus, während das Feuer erlischt. Am Morgen bleibt nur Asche (sa chera) zurück.
Where to experience it
Mamoiada, Barbagia
Mamoiada ist einer der stimmungsvollsten Orte, um die Feuer zu erleben. Der Abend fällt oft mit dem ersten saisonalen Auftritt der Mamuthones und Issohadores zusammen, den traditionellen Maskengruppen der Stadt, einem Höhepunkt des lokalen Festkalenders laut Sardegna Turismo (Sardegna Turismo). Für einen tieferen Einblick in die Masken und ihre Rolle in den Winterritualen bietet das Stadtmuseum anschauliche Erklärungen und Ausstellungen (Museo delle Maschere Mediterranee).Other Barbagia villages
In ganz Barbagia bauen mehrere Ortschaften große Feuer auf dem Hauptplatz und veranstalten einfache Gemeinschaftstreffen. Ottana, bekannt für die Masken der Boes und Merdules während der Wintersaison, ist ein guter Bezugspunkt für diese Bergtraditionen (Sardegna Turismo). Informieren Sie sich in den Tagen vor Ihrem Besuch über die lokalen Termine.Meaning and local words
- Su fogadoni: das Hauptfeuer im Zentrum der Feierlichkeiten.
- Sa linna: das von den Bewohnern gesammelte Holz.
- S’abba santa: das bei der Segnung verwendete Weihwasser.
- Sa braxa: die Glut, die übrig bleibt, wenn die Flammen sinken.
- A paris: das paarweise Springen über die Glut für Glück.
Practical tips for attending
- Timing: Kommen Sie vor der Dämmerung an, um die Segnung und das Entzünden zu beobachten. Der größte Andrang herrscht kurz nach der Entzündung.
- Kleidung: Tragen Sie warme Schichten und geschlossene Schuhe mit gutem Grip. In den Bergdörfern kann es im Januar sehr kalt sein.
- Sicherheit: Halten Sie einen angemessenen Abstand, befolgen Sie die Anweisungen der Ordner und werfen Sie niemals Gegenstände ins Feuer.
- Fotos: Fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie Menschen aus der Nähe fotografieren, besonders während der Maskenaufführungen.
- Autofahren und Parken: Die Straßen der kleinen Ortschaften füllen sich schnell. Parken Sie am Ortsrand und gehen Sie zu Fuß hinein.
- Essen und Trinken: Nehmen Sie etwas Bargeld für lokale Bars oder Stände mit, sowie einen wiederverwendbaren Becher, falls Sie ein heißes Getränk mitnehmen.






