Das Licht, das dich in Olbia begrüßt
Wenn du in Olbia aus dem Flugzeug oder der Fähre steigst, fällt dir als Erstes die Klarheit der Luft auf. Der Himmel wirkt geschichtet. Das Meer wechselt von blassem Türkis zu tiefem Kobaltblau, je nachdem, wie die Sonne steht. Am späten Nachmittag erwärmen sich die Felsen zu Rosa, und der Duft von Myrte und Salz liegt in der Brise. Es ist ein Ort, der einen dazu einlädt, aus dem Auto zu steigen, ein Stück zu gehen und sich den weiteren Ausblick zu verdienen.
Strände bei San Teodoro: Lu Impostu und Cala Brandinchi
Nördlich von San Teodoro liegen zwei mühelos beeindruckende Strände nebeneinander: Lu Impostu und Cala Brandinchi. Das Wasser ist flach, klar und ideal für ein langes Treiben oder ein kurzes Schnorcheln an den felsigen Rändern. Laut Sardegna Turismo ist Cala Brandinchi berühmt für seinen hellen Sand und die klaren Untiefen. Lu Impostu teilt dieselbe geschützte Bucht und den hellen Sand, wie Sardegna Turismo festhält.
So genießt man sie am besten
- Timing: Im Sommer solltest du vor 8 Uhr ankommen, um leicht einen Parkplatz zu finden und das weichere Licht zu erleben. Auch der späte Nachmittag funktioniert gut, wenn die Menschenmassen abnehmen und die Farben sich vertiefen.
- Wind: Wenn der Mistral aus Nordwesten weht, ist mit stärkerem Wellenschlag zu rechnen. Wähle die geschütztere Ecke der Bucht oder plane stattdessen eine Wanderung.
- Ausrüstung: Packe feste Wasserschuhe für die felsigen Stellen an den Rändern, einen kleinen Sonnenschirm oder Hut für Schatten und eine Taucherbrille, um kleine Fische in der Nähe der Felsen zu entdecken. 🌊
- Einrichtungen: In der Hochsaison ist das Parken kostenpflichtig und die Plätze können schnell voll sein. Toiletten und kleine Bars variieren von Jahr zu Jahr, also bring Wasser und Snacks mit.
Jenseits der Küste: Loiri, Berchiddeddu und die ländlichen Wege
Gleich landeinwärts von Porto San Paolo und Olbia schlängeln sich kleine Straßen durch Weinberge, alte Olivenhaine und Granitfelsen. Das Licht am späten Tag verwandelt die Felder in Gold. Du wirst am Duft von Pinienharz und der klaren Bitterkeit von wildem Strohblumenkraut entlang von Trockensteinmauern vorbeikommen. Es ist ein leichter Zusatzausflug, wenn du vor dem Abendessen eine ruhigere Stunde verbringen möchtest. Fahre langsam, halte oft an und halte deine Kamera bereit für diese Farbverschiebungen bei Sonnenuntergang.
Wandern zum Belvedere am Capo Coda Cavallo
Der Belvedere liegt am Ende einer Landzunge gegenüber von Tavolara. Es ist ein kurzer, lohnender Spaziergang zu einem weiten Panorama über Lu Impostu, Cala Brandinchi, Molara und Tavolara selbst. Sardegna Turismo hebt Capo Coda Cavallo für seine weiten Ausblicke und das klare Wasser entlang der Landzunge hier hervor.
Routenübersicht
- Schwierigkeit: Leicht bis mittel. Kurzer Pfad auf felsigem, manchmal unebenem Boden.
- Zeit: 20 bis 40 Minuten für die Hin- und Rückstrecke, je nach Fotostopps.
- Höhenunterschied: Gering, mit ein paar kurzen, steileren Abschnitten auf Kalkstein und wurzeligem Gelände.
- Start: Kleine Ausweichbuchten nahe dem Ende der Straße Capo Coda Cavallo. Parkplätze sind begrenzt. Kein Schatten und keine Einrichtungen am Aussichtspunkt.
Beste Zeiten und Bedingungen
- Geh früh los für einen ruhigen Sonnenaufgang oder ziele auf die goldene Stunde, wenn Tavolara leuchtet und das Wasser glasklar wird.
- Wenn der Mistral stark ist, sind Windstöße auf dem Grat zu erwarten. Packe eine leichte Schicht ein und sichere deinen Hut.
Optionen für jeden
- Für einen leichten Ausflug: Parke nahe dem Ende der Straße und nimm den kürzesten Weg zum Hauptaussichtspunkt. Halte oft an und bleibe auf den deutlich erkennbaren Pfaden.
- Für etwas mehr Anstrengung: Verlängere die Route entlang der Pfade der Landzunge, um ruhigere Aussichtspunkte über Molara zu finden. Achte auf lockeres Gestein beim Auftreten.
Die Landzunge liegt innerhalb des Meeresschutzgebiets Tavolara Punta Coda Cavallo, das Regeln für Ankern, Fischen und Zugang hat. Prüfe die aktuellen Vorschriften auf der offiziellen Seite des Schutzgebiets hier.
Tavolara aus der Nähe
Tavolara erhebt sich wie ein Kalksteinschiff direkt aus dem Meer. Bootstouren starten in der Saison von Porto San Paolo aus, und die Insel ist von jedem Blickwinkel der Landzunge aus eine beeindruckende Präsenz. Für Hintergrundinformationen zur Geologie und Küstenlinie der Insel siehe den Überblick von Sardegna Turismo.
Praktische Planung
Fortbewegung
- Basis: Olbia funktioniert gut als Ausgangspunkt. Der Flughafen und der Hafen liegen nahe an den Küstenstraßen.
- Fahrzeiten: Olbia nach Porto San Paolo etwa 20 Minuten. Olbia nach Lu Impostu oder Cala Brandinchi etwa 30 Minuten, je nach Verkehrslage.
Beste Reisezeit
- Beste Monate: Mai, Juni, September und Anfang Oktober für weicheres Licht, warmes Wasser und weniger Menschen.
- Hochsaison: Juli und August sind belebt. Plane frühe Starts, buche Parkplätze im Voraus, wo erforderlich, und bring Geduld mit.
Was mitnehmen
- Auf dem Wanderweg: Griffige Schuhe, Sonnenhut, 1 bis 2 Liter Wasser pro Person, leichte Windschicht und eine offline verfügbare Karte.
- Am Strand: Wasserschuhe, Taucherbrille und Schnorchel, riffverträglichen Sonnenschutz, kompakten Schattenspender und einen wasserdichten Beutel für Wertsachen.
Sicherheit geht vor
- Hitze und Sonneneinstrahlung: Wanderwege und Strände bieten wenig Schatten. Starte im Sommer früh und mache regelmäßig Wasserpausen.
- Wind und Seegang: Wenn sich Schaumkronen bilden, verschiebe das Schnorcheln und wähle stattdessen eine geschützte Bucht oder eine Wanderung.
- Notfälle: Wähle 112 für allgemeine Notfälle, 118 für medizinische Notfälle, 1530 für die Küstenwache auf See. Der Empfang kann auf der Landzunge lückenhaft sein.
Nimm dir Zeit. Wandere über die Landzunge, schwimme in den flachen Buchten und sitze lange genug still, um zu beobachten, wie sich die Farben verändern. Dann setzt sich diese Ecke Sardiniens in dir fest.





