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Sardinien: Fangverbot für Seeigel wartet auf EU-Entscheidung

Ein dreijähriges Fangverbot für Seeigel steht bereit, tritt aber erst in Kraft, wenn die Europäische Kommission Entschädigungen für die Fischer genehmigt.

Quelle: L'Unione Sarda

Die Regionalregierung Sardiniens hat ein Dekret für ein dreijähriges Fangverbot für Seeigel erlassen, das jedoch nur in Kraft tritt, wenn die Europäische Kommission Entschädigungen für Berufsfischer genehmigt. Ein Datum für den Beginn wurde nicht genannt.

Der Schritt folgt auf das jüngste Monitoring der regionalen Agentur Agris, das einen weitverbreiteten Rückgang der Bestände in den sardischen Gewässern ergeben hat. Teilweise ist die Häufigkeit im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt um ein Drittel gesunken. Das Landwirtschaftsressort hat 1,14 Millionen Euro bereitgestellt, die bis 2029 jährlich für vier Monate, von Januar bis April, ausgezahlt werden sollen.

Für Reisende bedeutet das ganz praktisch: Wenn das Verbot kommt, verschwinden Seeigel für drei Jahre von den sardischen Tischen. Bis die Kommission entschieden hat, bleibt die Lage offen.